Drei Frage(zeiche)n an: Philipp Buhl

Windig, nass und weltmeisterlich wird es in dieser Woche in unserer Serie „Drei Frage(zeiche)n an…“. Auch diesmal möchten wir einen Teil der großen BREEZE-Family vorstellen. Unseren Fragen stellte sich Laser-Segelweltmeister Philipp Buhl vom Norddeutschen Regatta Verein – kurz und knapp in drei Fragen.


Foto: GST/Lars Wehrmann


Du hast im Februar dieses Jahres die Laser Weltmeisterschaft gewonnen. Ein Sensationssieg, den kein deutscher Laser-Segler vor Dir erreicht hat. Hat sich seitdem etwas für Dich geändert?

Ja hat sich. Seit 10 Jahren und länger war da immer der Traum des Titels und jetzt plötzlich wurde dieser erfüllt. Das erfüllt mich großer Zufriedenheit und stellt mich auf eine neue ungewohnte Herausforderung: weiterhin hungrig zu bleiben.

Deine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio war gesetzt. Jetzt wurden die Spiele aufgrund der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben. Ist Deine Teilnahme auch 2021 gesichert und wie sieht nun Dein Trainingsplan aus?

Im Moment der Olympia-Verschiebung begann für mich direkt die Offseason. Ich genieße aktuell die Zeit zu Hause und brauchte auch dringend etwas Zeit zum Aufladen meiner Akkus nach 9 Jahren professionellem Segelsport ohne wirklich längere Auszeit. Am Ende ist das Feuer in mir das wichtigste Mittel um nächstes Jahr wieder gute Leistungen zu bringen.

Hat die Verschiebung der Spiele und die Corona-Pandemie Deine Kampagnenplanung auch in den Bereichen neben dem Sport durcheinandergebracht?

Finanziell stell die Krise sicher eine Herausforderung dar. Glücklicherweise bin ich Sportsoldat der Bundeswehr und habe ein stabiles Einkommen auch in dieser Zeit. Ich bin dankbar für meine sehr loyalen Partner an meiner Seite und wir versuchen die bestmögliche Lösung zu finden, um auch ein Jahr länger gemeinsam Richtung Olympische Spiele zu gehen.

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